Podcast der BAGSO (Bundesvereinigung der Seniorenorganisationen)

In Zusammenhang mit der Corona-Krise hat die BAGSO (Bundesvereinigung der Seniorenorganisationen) unter dem Hashtag #Coronavirus #BAGSO #Zusammenhalten mittlerweile drei Podcasts veröffentlicht,
welche Sachinformationen und Empfehlungen für ältere Menschen geben.

Die Themen sind

 

 

Werden Sie Frei-Schreiber*in!!

Die Nachrichten drehen sich fast ausschließlich nur um das Coronavirus. Durch das Kontaktverbot hat sich unser geselliges Leben drastisch verändert und wir nehmen das von Tag zu Tag deutlicher wahr. Was macht diese Zeit mit uns, was geht in uns vor?
Tagesstrukturierung und Aktivität sind jetzt wichtig und beugen depressiven Verstimmungen vor. Unser Gehirn liebt es, etwas geschafft zu haben! Nehmen Sie teil an unserer Aktion: Werden Sie Frei-Schreiber*in!!
Schreiben Sie einen freien Text, eine Geschichte, ein Gedicht, ein Lied etc. zu den Worten
ich bleibe zu Hause und mach eine Pause
Die Worte sollen im Text erscheinen, ganz gleich an welcher Stelle.

Ich bleibe zu Hause und mach eine Pause

Corona-Virus …Veranstaltungen absagen ... Corona-Krise … Pandemie … das RKI meldet … die Länder haben beschlossen … Kontaktverbot …

In den Nachrichten ist nichts anderes mehr zu hören. Es sind zwei Wochen vergangen, seit das öffentliche Leben deutlich eingeschränkt wurde. Wie lange wird es noch so sein? Diese Frage kann derzeit niemand beantworten. Was macht diese Zeit mit uns, was geht in uns vor?

Der vergangene Sonntag, im Kirchenjahr Laetare (lat., Freue dich!) genannt, hat mich auf einen Gedanken gebracht: Die biblische Botschaft hat ein dialektisches Prinzip inne. Wie ist es um die Dialektik in der derzeitigen gesellschaftlichen Situation bestellt?
Trotz aller Meldungen über Solidarität, Musik von Balkonen und gemeinsame Gebetszeiten vermisse ich etwas Leichtigkeit und Freude. Eine hoffnungsvolle Freude, die das Ende der Corona-Krise in der Gewissheit sieht, auch dann wird unser Leben gut weitergehen, eben anders als vorher.
So wurde aus dem Gedanken eine Idee zu einer Aktion:

Werden Sie Frei-Schreiber*in!!

Schreiben Sie einen freien Text, eine Geschichte, ein Gedicht, ein Lied etc. zu den Worten

ich bleibe zu Hause und mach eine Pause

Die Worte sollen im Text erscheinen, ganz gleich an welcher Stelle.

Senden Sie Ihren Text mit Vorname, Alter und evtl. dem Wohnort per Post oder Mail an mich. Die Texte werden hier veröffentlicht. Informieren Sie Ihre Freunde und Nachbarn darüber und leiten es in Ihren Netzwerken weiter.

Auf die Feder, fertig – los!

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund
Ihre Andrea Kühn


Andrea Kühn, Koordinatorin Leben 55plus
Evangelischer Kirchenbezirk Leonberg
Eltinger Straße 23, 71229 Leonberg.
Tel. 07152-947055
Mail: a.kuehndontospamme@gowaway.evk-leonberg.de

Lebendige Nachbarschaft über das Telefon unterstützen

Die Stadt Leonberg und die Samariterstiftung starten gemeinsam das Projekt „Telefonkette“
Menschen haben das Bedürfnis, mit anderen im Gespräch zu sein. In der Nachbarschaft freut man sich über den „kleinen Plausch“ am Gartenzaum oder unterwegs. Wie lassen sich in Corona-Zeiten soziale Kontakte aufrechterhalten und was kann vor allem älteren oder allein Lebenden Sicherheit vermitteln? Mit dieser Frage haben sich die Quartiersentwicklerinnen der Stadt Leonberg, Undine Thiel, und der Samariterstiftung, Magdalena Heinrichs, beschäftigt, und wollen mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern die Aktion „Telefonkette“ ins Leben rufen. Helfen und füreinander da sein ist entscheidend.

So funktioniert die Telefonkette
Im ersten Schritt suchen die Initiatorinnen Leonberger Einwohner jeden Alters, die Interesse haben, Teil einer Telefonkette zu werden. Die Koordinatorin der Projektes Magdalena Heinrichs, legt dann kleine Gruppen von bis zu fünf Personen fest, die sich gegenseitig in einer festen Reihenfolge jeden Tag anrufen und nacheinander erkundigen. Wird der Teilnehmer nicht erreicht, wird die Koordinatorin informiert. Diese kontaktiert eine vorab benannte Notfallperson. Heinrichs und Thiel sind sich einig: „Dieses neue Projekt stärkt die Nachbarschaft, gibt Sicherheit, schafft soziale Kontakte und ermöglicht den Teilnehmenden Abwechslung vom Alltag. Alle Teilnehmenden erledigen damit eine wichtige Aufgabe im Gemeinwesen – nacheinander zu schauen und sich gegenseitig zu unterstützen.“
Bereits bei der Auftaktveranstaltung zur Quartiersentwicklung im Quartier Leonberg-Mitte am 6. März äußerten insbesondere ältere Bürger in Workshops die Idee von telefonischer Nachbarschaftsunterstützung.

Mitmachen ist ganz einfach
Melden Sie sich bei der Koordinatorin. Diese nimmt die nötigsten Daten auf. Wer mitmachen will, gibt seinen Namen, die Telefonnummer, seine Anschrift und eine Kontaktperson für den Notfall, beispielsweise einen Verwandten, an. Für das Telefonieren wird nur der Nachnamen und die Telefonnummer weitergegeben. So kann man Missbrauch verhindern.
Die Kette startet ab sofort. Aber auch danach kann jeder noch einsteigen.
Wer sich einen täglichen Anruf wünscht und an der Telefonkette interessiert ist, meldet sich

  • bei der Koordinatorin des Projektes Magdalena Heinrichs, Koordinatorin für Quartiersentwicklung Leonberg, Samariterstiftung, Tel.: 07152/607-101, E-Mail: leonberg@quartier.online Sprechzeiten: dienstags und mittwochs 9-12 Uhr und donnerstags 15-18 Uhr
  • oder schreibt eine E-Mail über die Homepage der Stadt Leonberg, die den Quartiersentwicklerinnen, Undine Thiel und Magdalena Heinrichs zugeht, zu finden unter www.leonberg.de/quartiersimpulse.

Infos zur Quartiersentwicklung allgemein:
Die Stadt Leonberg nimmt teil am Landesprogramm „Quartiersimpulse“. Dafür hat sich die Stadt gemeinsam mit dem Kooperationspartner Samariterstiftung bei der „Allianz für Beteiligung e.V.“ und dem fördergebenden Ministerium, dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg im vergangenen Jahr erfolgreich beworben und eine Förderzusage über 70.000 Euro erhalten. Das Förderprogramm hatte sich an Städte gerichtet, die mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung Projekte zur alters- und generationengerechten Entwicklung von Quartieren durchführen möchten. Zuvor hatte der
Gemeinderat diesem Vorhaben einstimmig zugestimmt. In der Projektumsetzung vor Ort wird die Stadt unterstützt von dem Kooperationspartner Aktuelle Informationen finden sich immer auch unter www.leonberg.de/Quartiersimpulse .

Autorinnen: Magdalena Heinrichs, Samariterstiftung und Udine Thiel, Stadt Leonberg, 06.04.2020