Neuer Pfarrer für die Kirchengemeinde Merklingen

Nach über einjähriger pfarrerloser Zeit hat die Kirchengemeinde Merklingen wieder einen Pfarrer: Am 1. September 2019 beginnt der 34-jährige Pfarrer Georg Hardecker seine neue Aufgabe in dem Teilort von Weil der Stadt. Er wird die Merklinger Kirchengemeinde zunächst als unständiger Pfarrer versorgen. Georg Hardecker ist verheiratet und hat drei kleine Kinder.
Der Gottesdienst zur Begrüßung von Pfarrer Hardecker ist am Sonntag, 15. September, um 16 Uhr in der evangelischen Remigiuskirche in Merklingen.

Zur Information: Vorstellung von Pfarrer Hardecker im Merklinger Gemeindebrief:

Ein herzliches Grüß Gott!
Mein Name ist Georg Hardecker, und ich freue mich sehr darauf, ab September als Pfarrer „in Merklingen zu sein! Zusammen mit meiner Frau und unseren drei Töchtern (6, 3 und 1 Jahr alt) werden wir im August ins Pfarrhaus ziehen und das schöne und ehrwürdige Gemäuer mit neuem Leben, reichlich Spielzeug, und hoffentlich viel fröhlicher Geselligkeit füllen. Nach der letzten Zeit mit vielen Umzügen freuen wir uns sehr darauf, in Merklingen anzukommen und heimisch zu werden.
Ich bin 33 Jahre alt und habe die letzten beiden Jahre in Kornwestheim als Vikar verbracht. Nach meinem Examen in Tübingen 2013 habe ich über die Bedeutung von Religion für die Bildung bei Friedrich Schleiermacher promoviert. Parallel dazu habe ich bei einer Studie zur Konfirmandenarbeit an der Uni Tübingen mitgearbeitet. Studiert habe ich in Tübingen, Leipzig und Berlin; davor habe ich meinen Zivildienst (sowas gab es damals noch) in einer Kindertagesstätte in Paraguay geleistet. Und noch weiter zurück auf der Zeitleiste: Aufgewachsen bin ich in Stuttgart.
Meine Neugier auf Merklingen wurde besonders geweckt durch die Vielfalt, die es in der Gemeinde hier gibt: Umweltteam und Repair-Cafe, Hauskreise und Gebets-Team, viel Musik, ein eigenes Jugendwerk. Und ein Gemeinde-Leitbild, das zeigt, dass es letztlich nicht Vorlieben und Geschmäcker sind, weswegen wir als Kirche Jesu Christi zusammengehören. Sondern weil uns die Sache mit Gott nicht loslässt. Weil uns der Mann aus Nazareth in seinen Bann zieht. Weil wir bei diesem geheimnisvollen Kreuz auf die Wahrheit stoßen. Das bringt uns zusammen. Und das macht uns stark. Die Menschen einer Gemeinde sind wie viele bunte Fäden: Wenn sie alle gut miteinander verwoben sind, dann kann man viel damit anfangen. Dann kann ein buntes Segel daraus werden, ein kuscheliger Schal oder ein Rettungsseil in der Not. Ich freue mich sehr, Sie bald kennenzulernen!